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Die Aachener Zeichnerin erzählt in aquarellierten Illustrationen und kurzen Texten die tragisch-komische Geschichte einer Tofuwurst. Dabei spielt die Frage nach einer eindeutigen Identität die entscheidende Rolle: Ist sie nun eine Wurst oder nicht? Sie ist nicht Fisch, nicht Fleisch und genauso wenig Käse, das aber eindeutig in Wurstform. Gefüllt mit humorigen und überraschenden Wendungen verfolgt Mele Brink ihre Tofuwurst von der Geburt bis zu ihrem dann doch angemessenen Lebensende.
Begleiten Sie die Cartoonistin Mele Brink durch ihre Welt des gehobenen Unsinns. Da werden Wortspielereien zeichnerisch auseinander genommen, soziale und politische Momente kritisch und humorvoll betrachtet und vordergründig völlig normale Gegebenheiten von einem anderen Standpunkt aus betrachtet. Genau diese leichte Standortverlagerung eröffnet neue Einsichten und Sichtweisen. Plötzlich scheint die Welt gar nicht mehr so düster und grau. Plötzlich lässt sich auch über Probleme lachen und mit einem Mal stellt man fest: Das Leben ist ein Spaß. Späßle g'macht eben.
In der Sammlung an Wachskreidezeichnungen schaut die Protagonistin ein ums andere Mal in den Spiegel und irgend etwas ist doch immer anders. Mal steht sie davor und sieht sich kaum, mal schmeisst sie einen Farbeimer gegen das eigene Spiegelbild, mal versucht gar das gegenüber Kontakt aufzunehmen. An sich genau so, wie man selbst mal freundlich der Person im Spiegel zulächelt, mal kritisch sämtliche Fältchen ortet, mal gar nicht sehen will, was einem da entgegen schaut. Mele Brink hat in einfachen, sehr farbigen Zeichnungen eine Sammlung an Möglichkeiten zusammengestellt, wie man sich selbst betrachten kann. Selbstbeschau eben. Und es wäre gar nicht mal verwunderlich, wenn man sich da durchaus wieder erkennt. 4. Auflage
Angefangen hat es mit der Frage: Wie fühlt sich das denn an, wenn man verliebt, traurig, wütend, … ist? Und da das mit Worten so schwierig zu beschreiben ist, gibt es eben eine gestrichelte Antwort: Ölkreidezeichnungen ohne Text auf Packpapier. Mal läßt sich die Protagonistin von der Sonne anstrahlen, mal tobt sie vor Wut, mal weint sie ganze Flüsse, verliert den Kopf …. Allerlei Befindlichkeiten – angenehm, unangenehm und womöglich mit einem hohen Wiedererkennungswert für geneigte Betrachter. 6. Auflage
Eine Frau. Ein Mann. Sie versuchen, sich gemeinsam in Ölkreide auf Packpapierblättern zu tummeln. Sie betreten zaghaft den Bereich des anderen, stürmen aufeinander zu, machen sich Platz, beanspruchen Platz, sind skeptisch, verliebt, vorsichtig, reden sich in Rage, …. Was man eben so macht, wenn man in Kontakt gerät. Mele Brink hat in einfachen, sehr farbenfrohen Zeichnungen eine Reihe an Möglichkeiten auf‘s Papier gebracht, wie das wohl aussehen könnte, wenn zwei Leute sich ... ja was? Auf jeden Fall nicht emotionslos ignorieren können. Schließlich sind sie zusammen auf einem Blatt und müssen irgendwie aufeinander reagieren. So eindeutig die Zeichnungen in der Körperhaltung auch sind: die Frage, ob die Protagonisten dabei lächeln oder grimmig, verschmitzt, amüsiert gucken, wird nicht beantwortet. Sich das vorzustellen, bleibt der Betrachterin und dem Betrachter überlassen und macht womöglich den Reiz der Bilder aus. Jede und jeder wird zwangsläufig eine sehr eigene Aussage darin sehen.
Friedel, der Frosch, mag keine Fliegen. Das ist in der großen Froschfamilie am Seerosenteich sehr ungewöhnlich und niemand will mit ihm spielen. Er macht sich auf die Suche nach Spielkameraden und trifft viele große und kleine Waldbewohner. Wer könnte sein Freund werden und warum ist es so schwer, Freunde zu finden? Eine witzig illustrierte Geschichte über Freundschaft, Heldenmut und die Anerkennung von Eigenheiten. Zum Lesen und Vorlesen für Kinder ab 3 - 8 Jahren und alle jung gebliebenen Erwachsenen.
Christine träumt immer wieder von einer Kugel in ihrem Körper. Sie taucht in unterschiedlichen Größen in verschiedenen Körperregionen auf und nach einer gewissen Zeit kann sie die Kugel beeinflussen. Schließlich verändert sie sich, aber Christine hat nun keine Angst mehr vor ihr.
Der neunjährige Tom verirrt sich im Wald und plötzlich steht ein seltsames Männlein vor ihm: der Waldschrat. Der nimmt den frierenden und hungrigen Jungen kurzerhand in seine wundersame Höhle mit, wo er die Tiere des Waldes trifft. Sie klagen ihm ihr Leid mit den Riesenzweibeinern, die ständig durch ihren Wald trampeln, alles kaputt machen und ihren Müll herumliegen lassen. Aber Tom wäre nicht Tom, wenn er nicht eine Idee hätte. In lockerer und fantasievoller Weise erzählt Claudia Mende von ungewöhnlichen Freundschaften und zauberhaften Orten. Ohne moralischen Zeigefinger macht sie nebenbei auf den Schutz unserer Umwelt aufmerksam. Die amüsanten Illustrationen von Mele Brink lassen den Leser in eine ganz eigene, bunte Welt eintauchen. Es fällt schwer, sich dem gezeichneten Charme des Waldschrats und seiner Freunde zu entziehen. Für Groß und Klein – besonders für Kinder zwischen 5 und 10 Jahren.
Pinkmützchen ist ein klitzekleines bisschen über 35 und Grossstadtsingle. Pinkmützchen liebt Schuhe, Schokolade, gutes Essen, Schuhe, ihr Smartphone, Schuhe und das Leben – trotz aller kleinen und grossen Alltagskatastrophen. sie ist manchmal philosophisch, nachdenklich, aber meistens einfach Frau. Seit 2010 erscheint Pinkmützchen wöchentlich im Web und endlich gibt es eine Auswahl der preisgekrönten Webcomic-Serie als Buch. 3. Platz beim Comic-Preis Sondermann 2011 in der Kategorie Web.
Die Geschichte der Wurst begann mit der Biographie über die Tofuwurst. Sie schilderte ihr Dilemma, im falschen Körper zu stecken. Das kleine Würstchen erfreute sich steigender Beliebtheit und so fanden nach und nach auch Freunde und Verwandte der Tofuwurst ihren Weg aufs Papier. Neben Fisch-, Bier- oder Adventswurst entstanden auch immer mehr Filmwürste, von denen wir hier eine Auswahl präsentieren. Vielleicht erkennen wir hier die große biologische, soziale und spirituelle Bedeutung der Wurst für uns Menschen. Und vielleicht finden wir brauchbare Erklärungen und douglas‘sche Antworten auf die Frage nach dem Sinn der Wurst, des Wurstiversums, der Ernsthaftigkeit internationaler Wurstwissenschaft und -forschung, der albernen Seite in uns und überhaupt nach allem. Wir brechen eine Lanze für die darstellerischen Leistungen der Würste im Kino. Bühne frei für eines der kuriosesten Kapitel der Kino- und Filmgeschichte. Ein Filmlexikon der besonderen Art.
Ein Klapp- und Spielbuch. Handgebunden und einzeln mit Titel versehen. Zwei sich gegenüberstehende Personen, bei denen Körperhaltung und Gesichtsausdruck variiert werden können. ... hat sich als prächtiges Geschenk für Hochzeiten und/oder Paare herausgestellt.
Katalog zur Ausstellung „Mele - angewandt“ im Jahre 2011. Dieser Band gibt einen umfassenden Einblick in das differenzierte Schaffen der Cartoonistin und Illustratorin Mele Brink. Gedruckt auf weißem und sandgelbem hochwertigen ungestrichenem Papier wird der Betrachter von einem „Buchführer“ in Gestalt einer kleinen Buchmade durch den Katalog geführt. In kleinen Zwiegesprächen zwischen der Made und der Künstlerin aus dem Off werden unterschiedliche Auftrags- und freie Arbeiten von Mele Brink vorgestellt.
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